Presseberichte über die Arbeit an unserer Hauptschule aus der "Mainpost" 13.10.2009 15 Stolpersteine verlegt
Der 29. September 2009 wird künftig für die Erinnerung an 15
Veitshöchheimer stehen, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. An
diesem Tag setzte der Kölner Künstler Gunter Demnik als dauerhaften
Anstoß zur Erinnerung an diese Schicksale 15 Gedenktafeln aus Messing
vor deren letzten Wohnorten ins Trottoir ein. So erinnert nun ein solcher „Stolperstein“ vor dem Anwesen
Thüngersheimer Straße 39 daran, dass hier Herrmann Stern, Jahrgang
1862, wohnte, der 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde und hier am
4.4.1943 umkam. Diese Daten sind in eine zehn Quadratzentimeter
große Messingplatte eingraviert, die auf der Kopfseite eines
Pflastersteins fixiert ist. Wie Demnik sagte, sind es nun mit
Veitshöchheim schon 495 Städte und Gemeinden, in denen er seit 1996
über 20 000 solcher Stolpersteine verlegt hat, um die Erinnerung an die
Vertreibung und Vernichtung der Juden, der Zigeuner, politisch
Verfolgter, Homosexueller, Zeugen Jehovas und Euthanasieopfer im
deutschen Faschismus lebendig zu halten. Demnik hat inzwischen so
viele Aufträge, dass in Veitshöchheim zwei Jahre ins Land gingen, ehe
der auf Antrag des Grünen-Ortsvereins gefasste Beschluss des
Gemeinderates vom September 2007 nun vollzogen werden konnte. Es
war jedes Mal ein ergreifender Augenblick, wenn Demnik die
Stolpersteine einmauerte und parallel dazu die Biografien der NS-Opfer
verlesen wurden. Neben 13 jüdischen Bürgern waren darunter auch der
wegen Wehrkraftzersetzung 1944 in Frankfurt hingerichtete Max Mährlein
(Hofweg 10a) und der in Dachau 1945 ermordete Leopold Kaufmann
(Herrnstraße 14). Die Finanzierung dieses vom
Grünen-Ortsvorsitzender Günther Thein und Kulturreferentin Karen
Heußner betreuten Projektes erfolgte ausschließlich über Patenschaften
zu 95 Euro pro Stolperstein. Das Kulturamt wird weiter forschen,
ob es noch mehr als die 15 bisher bekannten NS-Opfer in Veitshöchheim
gibt, denn in letzter Zeit sind immer mehr Zeitzeugen zur Aussage
bereit. Für einen Stolperstein hatte das Berufsförderungswerk
Würzburg (BFW) die Patenschaft übernommen. Der jüdische
Schneidermeister Julius Freudenberger wurde 1880 geboren und 1942 vom
Nazi-Regime nach Izbica in Polen deportiert, wo er zu Tode kam. Die
Messing-Gedenktafel für Freudenberger und seine ebenfalls deportierte
Frau Fanny ist vor der Bahnhofstraße 23 zu finden. Die vier Kinder der
Freudenbergers konnten Deutschland rechtzeitig verlassen und überlebten
in Israel und den USA. Alfred Schulz erinnerte als Leiter des
Veitshöchheimer Bildungszentrums für blinde und sehbehinderte
Erwachsene daran, dass während des Dritten Reichs nicht nur religiöse
und ethnische Minderheiten verfolgt wurden, sondern auch unzählige
Menschen mit Behinderung. Die Patenschaft für den 1944 in
Ausschwitz ermordeten Juden Ludwig Brück (Friedhofstraße 7) hat die
Hauptschule übernommen. Für die 1942 nach Izbica deportierten jüdischen
Geschwister Rosa Trepp und Ernst Kahn (Bahnhofstraße 25) ist das
Gymnasium Pate. Schüler und Lehrer des Gymnasiums hatten sich im
letzten Schuljahr intensiv mit dem Schicksal der Geschwister und der
NS-Zeit befasst. Daraus entstand ein Programm mit Lyrik, Musik und
einer Ausstellung, mit dem das Gymnasium am Abend der Verlegung im
Rathaus einen eindrucksvollen „Abend der Erinnerung“ gestaltete. Wie
die stellvertretende Gymnasiums-Schulleiterin Anne-Marie Greving
betonte, habe sich ihre Schule bewusst mit dem „schwarzen“ Teil der
deutschen Geschichte auseinander gesetzt. So berichtete der
Schüler Jannik Baumann in seinen Recherchen von seinem Kontakt mit
Ernst Kahns in den USA noch lebender Tochter Cerri Cohn. Die hatte
geplant, zur Stolpersteinverlegung nach Veitshöchheim zu kommen, dies
aber dann doch nicht bewerkstelligen können. Wie Baumann dabei in
Erfahrung bringen konnte, war Ernst Kahn in Veitshöchheim ein
angesehener Gemischtwarenhändler, der im Ersten Weltkrieg verschiedene
Auszeichnungen erhalten hatte und der Bürgerlichen Partei
Veitshöchheims angehörte. Als seine Frau Eva 1931 starb, zog
seine Schwester Rosa Trepp, deren Mann im Ersten Weltkrieg gefallen
war, zu ihm in die Bahnhofstraße 25. Rosa Trepp hatte zwei Söhne,
Leopold und Samuel, Ernst Kahn zwei Töchter, Cerry und Emmi. Während
des Nationalsozialismus wanderten Rosa Trepps Söhne in die USA aus. Die
Töchter Ernst Kahns emigrierten 1938 zunächst nach Palästina, bis sie
später, wie ihre Cousins, in die USA umzogen. Ernst Kahn und seine
Schwester erhielten keine Ausreisegenehmigung und wurden am 28.04.1942
in das Konzentrationslager Izbica südöstlich von Lublin in Polen
deportiert und ermordet. In der unter der Regie der Lehrerin
Berit Holzner präsentierten Ausstellung beschrieben Gymnasiasten nach
einem Besuch der hiesigen Synagoge ihre Eindrücke über das jüdische
Leben in Veitshöchheim, gestalteten künstlerisch Mahnmale, die an das
Dritte Reich erinnern und setzten sich künstlerisch mit dem Leben der
Geschwister Kahn/Trepp auseinander. Initiator Günter Thein
betonte am Ende des ergreifenden Abends nochmals, wie wichtig das
Andenken an einzelne Schicksale sei, um das entsetzliche Geschehen der
NS-Zeit gegenüber Minderheiten auch späteren Generationen immer wieder
bewusst zu machen. 06.08.2009 Bock auf Buch
Über 150 Jugendliche ließen sich jüngst eine persönliche Clubkarte
ausstellen, um zur Lektüre in den Ferien in der Bücherei im Bahnhof
exklusiv Zugriff auf eigens angeschaffte Jugend-Bücher zu haben. Die
Bücherei im Bahnhof ist eine von bayernweit 50 öffentlichen
Bibliotheken, die sich in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium und der
Hauptschule Veitshöchheim an dem erstmals bayernweit stattfindenden
Sommerferien-Leseclub „Bock auf Buch“ beteiligt. Dies ist ein vom
Bayerischen Bibliotheksverband initiiertes Leseförderprojekt und
Ferienprogramm für Schüler der 5. bis 8. Klassen. Die Veitshöchheimer
Bücherei schaffte eigens für diese Aktion 300 Jugend-Bücher an:
Witziges und Spannendes, Fantasy und Bücher über Freundschaft und
Liebe. Lesescouts des Gymnasiums stellten eine kleine Auswahl dieser
Bücher vor: (von links) Hannah Breunig, Markus Schwerdtfeger, Sven
Kreutzer, Lisa-Marie Schinagl, Julia Baumeister, Katharina Wohlfart,
Daniela Otto und Emilia Ruppel.
02.08.2009 Das Ende der Schulzeit
In der Eichendorff-Hauptschule Veitshöchheim wurden die 35 Teilnehmer des Qualifizierenden Hauptschulabschlusses und 35 Schüler des Mittleren-Reife-Zuges verabschiedet.Prüfungsbeste sind (von links) des Mittleren Schulabschlusses Sabrina Wendinger und Melanie Lindner, des Quali Felix Klüpfel, Karsten Sitterli (rechts) und (nicht im Bild) Stefan Holz. Schulleiter Otto Eisner (Zweiter von rechts) zeigte sich stolz darauf, dass „so viele Schulabgänger, dank der guten Kooperation mit der heimischen Wirtschaft und der engagierten Arbeit der Kompetenzwerkstatt einen Ausbildungsplatz gefunden haben“. Andere Schüler qualifizierten sich für den Besuch einer weiterführenden Schule. 18.05.2009 Wenn die Mama nicht gerne kocht
Gleich drei Bürgermeister schauten den Prüflingen der M 9 im Fach Hauswirtschaft über die Schulter. Was da die Jungköche und Jungköchinnen nach den Vorgaben der Hauswirtschaftslehrerin Monika Bandorf-Hanft kreierten, ließ bei Rainer Kinzkofer und seinen Kollegen im Schulverband Ernst Joßberger und Markus Höfling das Wasser im Munde zusammen laufen. Sie durften das achtgängie Menü der Schüler kosten.Hervorragend attestierten schließlich die drei Ortsoberhäupter den Prüflingen des zweiten Prüfungstages, die ihnen am stilvoll dekorierten Tisch ein sehr geschmackvolles Menü servierten. Die Bürgermeister konnten sehen, dass das Fach Hauswirtschaft sich an der Veitshöchheimer Hauptschule auch beim männlichen Geschlecht großer Beliebtheit erfreut. Unter den 22 Prüflingen, die in der Schulküche an drei Tagen in zweieinhalb Stun-den nach gezogenen Rezeptkarten eigenständig eine Menüfolge kreieren mussten, waren auch neun Jungs. Außer Kenntnissen über eine ge-sunde Ernährung lernen die Schüler zur Berufsvorbereitung auch wie man größere Vorhaben wie ein Brunch organisiert, Arbeitsabläufe und Einkäufe rationell und kostensparend gestaltet und Geräte wie Dampfkochtopf, Mixer, Pürierstab oder Schneidegeräte am zweckmäßigsten einsetzt. Besonderen Spaß macht das Kochen dem 15-jährigen Elias aus der M 9 a, dessen Lachspastete mit Spinat gefüllt ein besonderer Genuss war. Während eines zweiwöchigen Schulpraktikums im Hotel Rebstock in Würzburg hinterließ der Oberdürrbacher einen so guten Eindruck, dass er gleich einen Lehrvertrag nach Ende seiner Schulzeit im September 2010 bekommt. „Meine Mama kocht nicht gerne“ nannte Alexandra als Beweggrund, weshalb sie das Fach Hauswirtschaft belegte. Beruflich etwas ganz anderes machen will Carina, die den technischen Beruf Mechatronikerin erlernen will. „Kochen kann nicht schaden, wenn man einmal auf sich alleine gestellt ist“ meinte sie. Bildbeilage: Prüflinge der Hauptschule Veits-höchheim im Fach Hauswirtschaft ließen sich über die Schulter schauen v.l.n.r. die Schulver-bands-Bürgermeister Markus Höfling (Thün-gersheim), Ernst Joßberger (Güntersleben), Konrektorin Martha Winter, Schulleiter Otto Eiß-ner und Rainer Kinzkofer (Veitshöchheim 11.05.2009 Firma Straub sponsert Loki-Schmidt-Beet im Schulgarten
Seit 1980 kürt Loki Schmidt, die Frau des früheren Bundeskanzlers, die Blume des Jahres. Alpenglöckchen bis zur Wildtulpe reicht inzwischen die von ihr getroffene Pflanzenauswahl.Zur Neugestaltung des Gartens der Hauptschule, erklärte sich die Landschaftsbaufirma Straub bereit, öffentlich zugängliche Beete mit bedrohten Pflanzenarten zu sponsern. So werden alsbald der Lungen-Enzian (1980), das Sommer-Adonisröschen (1984), die Arnika (1986), die Stranddistel (1987), das Sandknöpfchen , die Küchenschelle (1996), die Silberdistel (1997), der Purpurblaue Steinsame (2000), der Blutrote Storchschnabel (2001), das Hain-Veilchen (2002) und das Alpenglöckchen (2004) erblühen. Im Bild danken Zweiter Bürgermeister Oswald Bamberger (rechts) und Schulleiter Otto Eißner (links) mit Schülern der siebten Klasse der Sponsorin Anni Straub für das 63. Loki-Schmidt-Beet. 11.05.2009 Garten der Hauptschule neu gestaltet
Ein Schulgarten, der gleichermaßen eine Stätte der Kunst und der Natur ist, dieses Ziel realisierte der Förderverein der Hauptschule.Als Beitrag zu Veitshöchheim blüht auf hatte Fördervereinsvorsitzender Sigi Hofmann die Idee, den 1990 modellhaft angelegten, über 2000 Quadratmeter großen Schulgarten zu neuem Leben zu erwecken. Hilfestellung leistete dazu Landwirtschaftsdirektor Johannes Pitzer von der LWG-Landespflege. Seine Planung, die Beete zu reduzieren und die übrigen mit Rasenpflaster zu befestigen und mit zehn Muschelkalkquadern zum Sitzen auszustatten, überzeugte auch den Hauptausschuss der Gemeinde. Das bis Ende April fertiggestellte neue Rasenpflaster kann nun zusammen mit der schon genauso gepflasterten Fläche vor dem Gartenpavillon als Einheit für schulische und außerschulische Veranstaltungen, für Konzerte, Freilufttheater oder Schulfeste genutzt werden. Das Gelände soll, wenn es nach dem Willen von Schulleiter Otto Eißner geht, aufgrund seiner naturnahen Gestaltung mit parkähnlichem Charakter inmitten der umliegenden Bewegungs- und Spielräume künftig nicht nur als Klassenzimmer im Grünen, sondern auch als Natur-, Sinnes- und Ruheraum, als Aufenthaltsraum für die Pausen und in der Freizeit genutzt werden. Einen dauerhaften Platz fanden im Schulgarten auch Kunstwerke. Die haben Schüler zusammen mit Künstlern gefertigt. Unangetastet blieb bei der Umgestaltung der etwas abseits liegende Teichbereich, der sich zu einem ökologisch wertvollen Biotop entwickelt, vom Förderverein jedoch von Unrat gesäubert werden soll. Realisiert wurde dank des Sponsorings von Anni Straub ein Loki-Schmidt-Beet mit seltenen Wildblumen. 11.05.2009 Jugendliche bemalen kunstvoll Verteilerkästen
„Ich finde es toll, dass wir dazu beitragen können, unseren Ort zu verschönern“, sagt Julia Mengler, Siebtklässlerin der Hauptschule Veitshöchheim.Sie und ihre Mitschülerinnen Melanie Einberger, Julie Ziller und Jolanda Stengel haben unter Anleitung ihrer Kunstlehrerin Jutta Bach in der Kirchstraße den ersten von 40 im öffentlichen Raum stehenden Verteilerkästen der Energieversorgung mit Wetterschutzfarbe bemalt. Da sich das Malobjekt gegenüber der Hofgartenmauer befindet, hatten die Jugendlichen dazu passend als Mal-Grundlage ein Monet-Gemälde gewählt, auf dem sich Frauen über eine Mauer beugen. Insgesamt sind es zehn Verteiler-Kästen, die die Hauptschule bemalt im Rahmen von „Veitshöchheim blüht auf“ bemalt.
Bei der Aktion mit machen zudem: die Rupert-Egenberger-Schule (fünf Kästen), das Jugendzentrum (drei Kästen), der AWO-Schulhort (ein Kasten) und die örtliche Künstlerin Elisabeth Maseizik, die Kästen im Rathaushof, an der Bilhildis-Tiefgarage gegenüber dem Hofgarten und im Vitus-Schulhof professionell verschönert. 04.05.2009 Hauptschüler als Aussteller beim Technikkongress in Bayeuth
Neuntklässler der Hauptschule Veitshöchheim wurden kürzlich vom Kultusministerium zum Technikkongress an die Uni Bayreuth eingeladen. Dort durfte die Fischertechnik-Gruppe um Technikfachlehrer Hermann Weininger im Audimax vor 600 hochrangigen Politikern, Vertretern der Wirtschaft und Offiziellen des Kultusministeriums an einem Stand ihre computergesteuerte Abfüllanlage für drei verschiedene Farbflüssigkeiten vorführen, heißt es in einer Presseinformation. Weininger sieht in der Einladung auch eine Anerkennung für die außergewöhnlichen Leistungen der Schule als Referenzkunde der Firma Fischertechnik.
Diese seien in der Region einzigartig. Ziel des Kongresses war es, Naturwissenschaften und ihre technologische Nutzung noch stärker in das Bewusstsein junger Leute bereits in der Schule zu rücken. So präsentierten im Foyer der Uni Bayreuth rund 40 Schulen aus Ober, Unter- und Mittelfranken und aus der Oberpfalz ihre Projektarbeiten. Geschäftsführer Bertram Bossardt von der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft bedauerte in seinem Grußwort, dass es an der technischen Orientierung in den Schulen noch nicht so richtig klappe.
Als ein gutes Beispiel, was an manchen Bayerischen Schulen und besonders an Hauptschulen im Bereich Technik passiere, gilt auch Veitshöchheim. Am Stand der Veitshöchheimer Technikschüler machte sich auch Kultusstaatssekretär Marcel Huber ein Bild über ihre computergesteuerte Abfüllanlage, an der ein Förderband verschiedenfarbige Behälter anliefert.
Ein pneumatisch gesteuerter Greifarm übernimmt und bringt den Behälter zur Befüllstation. Dort wird die Farbe des Behälters ermittelt, um anschließend in der Anlage mit der richtigen Farbflüssigkeit befüllt zu werden. Der Greifarm übergibt nach dem Befüllen den Behälter wieder an ein Förderband, der ihn zu einer weiteren Arbeitsstation zum Verschließen mit einem Deckel weitertransportiert . Fachlehrer Weininger plant mit seinen Technikschülern für das nächste Jahr weitere interessante Projekte wie eine Autowaschanlage, ein Riesenrad und ein Hochregal.
26.04.2009 Die Steinzeit kennen lernenAm 23.3.09 besuchten wir, die Schüler der Klassen 5a und 5b die Ausstellung über die Steinzeit im Mainfränkischen Museum auf der Marienburg in Würzburg.Wir trafen dort eine Museumsführerin, die uns die verschiedenen Abteilungen (Alt- und Jungsteinzeit) zeigte. Dann erzählte sie uns, wie die Steinzeitmenschen damals gelebt haben. In einem Raum waren alle Erfindungen der Jungsteinzeit, darunter ein Bohrer, ein Webstuhl und ein Mahlstein mit Reiber. Wir durften die Geräte ausprobieren. Später gingen wir in einen anderen Raum, in dem uns die Führerin erklärte, wie oder woraus damals Häuser gebaut wurden. Sie sagte, dass die Hausdächer aus Stroh und die Mauern aus Holz waren. Anschließend zeigte sie uns das Modell eines Langhauses, in dem Menschen und Tiere gewohnt hatten. Danach erzählte sie uns einiges über Ötzi, den Mann aus der Steinzeit. Dieser Museumsbesuch hat uns allen viel Spaß gemacht und wir haben eine Menge neuer Erfahrungen sammeln können. Farin Hoyka 16.03.2009 „Lernort Regierung 2009“
Nach dem erfolgreichen Projektstart im Jahr 2001 geht der „Lernort Regierung" in diesem Jahr bereits in die neunte Runde. Den Auftakt machte heute der Besuch der M-Klasse 10a der Volksschule (Hauptschule) Veitshöchheim mit 17 Schülerinnen und Schülern.„Unser Ziel ist es, die Regierung von Unterfranken sowie ihre Bedeutung für eine funktionierende Verwaltung bereits den Jugendlichen anschaulich zu machen“, erläutert Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer den Hintergrund für das Informationsprojekt. Mit dem Projekt „Lernort Regierung“ ist beabsichtigt, die Regierung als „Mittelbehörde" der staatlichen Verwaltung und kompetentes Verwaltungszentrum für die Region transparent werden zu lassen sowie ihre Aufgaben, ihren Aufbau und die Arbeit der Regierungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter vorzustellen. Die Regierung von Unterfranken bietet das Projekt „Lernort Regierung" für Schulklassen aller Schularten an. Neben der allgemeinen Vorstellung über Aufbau und Aufgaben der Regierung als Mittelbehörde stand als Hauptthema „Datenautobahn statt Aktendeckel: Die Computerrevolution in der Behörde“ auf dem Programm. Dieses wurde in einem Grundsatzreferat vorgestellt und anschließend diskutiert. Schließlich gab es noch ein Regierungsquiz, bei dem die Schülerinnen und Schüler mit dem neu erlangten Wissen glänzen konnten. Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer empfing die Schülergruppe persönlich in seinem Dienstzimmer. Er zeigte sich erfreut über das anhaltend große Interesse der Schulen an dem Projekt „Lernort Regierung“ und empfindet die persönlichen Gespräche mit den Schülern als Bereicherung. In diesem Jahr besuchen voraussichtlich wieder 10 Schulklassen die Regierung. Hierbei erhalten rund 230 Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Arbeit der Regierung von Unterfranken. 11.03.2009 Jolanda Stengel und Mia Simon gewannenKreisentscheid beim Vorlesen
Wenn sich elf Sechstklässler, einige Geschwisterkinder und deren Eltern in einem Raum befinden, ist es normalerweise nie ganz ruhig. Nicht so aber beim Kreisentscheid des 50. Vorlesewettbewerbs des deutschen Buchhandels in der Würzburger Stadtbücherei. Während der Vorträge war es mucksmäuschenstill.Eine schwierige Aufgabe hatte die fünfköpfige Jury vor allem im Bereich der Hauptschulen: Neun Kinder wetteiferten um den Sieg, der nicht nur Büchergutscheine im Wert von 20 Euro einbrachte, sondern auch zur Teilnahme am Bezirksentscheid berechtigt. Die Sechstklässler mussten sowohl unvorbereitet eine Stelle aus dem Buch „Ein Apfel ist ein komischer Pfirsich“ von Cynthia Lord vorlesen, als auch ein Stück aus ihrer Lieblingslektüre vortragen. Am Ende hatte Jolanda Stengel aus der Volksschule Veitshöchheim die Nase vorn. Mit von der Partie waren auch die Hauptschulsieger aus Estenfeld, Gaukönigshofen, Gerbrunn, Helmstadt, Höchberg, Margetshöchheim, Röttingen und Unterpleichfeld. In der Kategorie Gymnasien/Realschulen gingen nur zwei Teilnehmer an den Start: Hier gewann Mia Simon vom Veitshöchheimer Gymnasium. Die Organisatorin des Vorlesewettbewerbs, Britta Kiersch vom Buchladen Neuer Weg, lobte alle elf Teilnehmer für ihre Leistungen. Bei der mitgebrachten Lektüre fiel ihr die große Zahl von „Pferdebüchern“ auf. Das lag wohl unter anderem daran, dass neun Mädchen und nur zwei Jungen sich dem kritischen Gehör der Jury stellten. 04.03.2009 Informationen für HauptschülerIm Beruf formenDass Hauptschüler gebraucht werden und die Betriebe es sich zur Aufgabe machen, diese jungen Leute im Beruf zu fordern und zu formen, offenbarte der Berufsinformationstag, den jüngst die Leiterin der Kompetenz-Werkstatt Theresia Öchsnerin Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Vorsitzenden des Fördervereins Sigi Hofmann an der Hauptschule Veitshöchheim organisiert hatte.Sehr zur Freude von Rektor Otto Eisner stellten die Ausbilder von zehn Betrieben ihre Berufsbilder vor. In zwei Durchgängen konnten sich so die Schüler der siebten bis zehnten Klassen über die Anforderungen und Tätigkeitsbereiche von unterschiedlichen Ausbildungsberufen informieren. Dabei waren Industrie- und Handwerksbetriebe wie Koenig & Bauer, Metallbau Lurz, die Industriedruckerei Stürtz und die Landbäckerei Weber. Ihre Ausbildungsmöglichkeiten stellten die Bundeswehr und die Landesanstalt für Wein- und Gartenbau vor. Über Ausbildungsberufe im sozialen Bereich wie Altenpflegehelferin, Hauswirtschafterin, Sozialbetreuerin und Heilerziehungspflegehelferin informierten die berufsvorbereitenden Schulen wie die Klara-Oppenheimer-Schule, die Maria-Probst-Schule und die Berufsfachschule Halma. Auch Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich fanden Interesse. Die Firmen Main-Center und VS Logistics stellten Berufe wie Einzelhandelskaufmann, Fachkraft für Lagerlogistik und Kaufmann/frau für Spedition und Logistikdienstleistung vor. Bernadettes Haarstudio machte den Friseurberuf schmackhaft. 18.02.2009
| Sägen, schleifen, löten |
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| Girls-Day: Schülerinnen entdeckten die Lust auf technische Berufe |
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| Sägen, schleifen, löten: Fingerspitzengefühl war bei der „Technik-Rallye“ an der Eichendorff-Hauptschule gefragt. Rund 65 Schülerinnen der Jahrgangsstufen 6-8 erprobten im Rahmen des „Girls Days“ ihre technischen Fähigkeiten – und fanden Gefallen daran. |
Der von Tobias Haug vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft als Träger von „Technik – Zukunft in Bayern?!“ gestaltete Schultag sollte den Schülerinnen eine erste Orientierung in der Welt der technischen Berufe vermitteln und ihr Interesse für Praktika im technischen Bereich wecken.Aufgrund der vielfältigen technisch-handwerklichen Aufgabenstellungen hätten viele Mädchen erfahren können, dass sie bei ihrer Berufsfindung keine Angst vor der Technik haben müssen und Berufe im Metall- oder Elektrohandwerk durchaus eine Alternative sind, Fasste Schulleiter Otto Eißner zusammen. 14.02.2009 Kolumbianischer Ministerpräsident besuchte HauptschuleMit Fischertechnik Schule machen
Ungewöhnlichen Besuch hatte dieser Tage die Veitshöchheimer Hauptschule. Der Gouverneur der kolumbianischen Provinz del Meta war mit einer Delegation gekommen, um sich an einer deutschen Referenz-Schule von der Anwendung der Fischertechnik im Schulunterricht ein Bild zu machen.Begleitet wurde Dorio Vásquez Sánchez dabei von seiner Bildungsministerin Malely Zárate Hernández und von Hansotto Boecker, dem Vertriebspartner der Firma Fischtechnik in Bogota. Wie Boecker dolmetschte, lässt der Gouverneur in seiner 384 000 Einwohner zählenden, 75 Kilometer südlich von Bogota liegenden Provinzhauptstadt Villavicencio gerade eine neue Schule bauen. Die soll hauptsächlich Kindern aus armen Familien eine Perspektive in technischen Berufen eröffnen soll und in der dazu die Fischertechnik zum Einsatz kommen soll. Wie der Veitshöchheimer Fachlehrer Hermann Weininger seinen Gästen erläuterte, sei er dank der Baukästen in der Lage, seinen Hauptschülern im Fach „Technik und Handwerk“, durch eigenes Tun einen vertieften Einblick in die Berufsfelder Mechanik, Elektrik, Pneumatik und Steuerungstechnik zu verschaffen.
Mit den Roboter- und Pneumatikkästen ließen sich industrielle Anlagen aufbauen und die Steuerung mit dem PC erlernen. Enthalten seien darin auch Startersets wie beispielsweise eine Ampel, eine automatische Türe oder eine Garagenschranke aus dem Berufsfeld der Mechatronik. Weininger entwirft und baut mit seinen Schülern aber auch eigene technische Anlagen und nimmt sie mit dem PC in Betrieb. Die Veitshöchheimer Hauptschüler haben so auch einen autonomen mobilen Roboter gebaut, der seine Umwelt durch Sensoren erkennt und mit einem bestimmten Verhalten reagiert. Voraussetzung sei es, neben den Bauelementen zum Bauen von Robotern, am PC den Roboter programmieren zu können. Wie das funktioniert, konnte die kolumbianische Delegation beeindruckt sehen, als Hauptschüler von ihnen gebaute Industrieanlagen wie eine Schiffscontainer-Anlage oder eine Abfüllanlage für farbige Flüssigkeiten steuerten. 11.02.2009 Pokale und Plaketten als Lohn
Die im Jahr 2008 erfolgreichen Schulsportler des Landkreises Würzburg und die herausragenden Athleten des LAZ-Kreises Würzburg trafen sich zur gemeinsamen Sportlerehrung im Musiksaal der Hauptschule Veitshöchheim. Der Rimparer Otwin Hack freute sich in seiner Doppelfunktion als Geschäftsführer des seit 25 Jahren bestehenden Arbeitskreises Sport in Schule und Verein und als LAZ-Vorsitzender, dass zur Ehrung auch Vizelandrat Manfred Ländner und viele Bürgermeister gekommen waren. Sie konnten erleben, dass der 1990 erfolgte Zusammenschluss der Leichtathletik treibenden Vereine TSV Güntersleben, TG Höchberg, TB Jahn Margetshöchheim, DJK Rimpar, TG Veitshöchheim und DJK Würzburg zum Leichtathletik-Zentrum (LAZ) nach wie vor von Erfolg gekrönt ist. Insgesamt waren es 35 Nachwuchstalente, deren 2008 erzielte Erfolge zweiter LAZ-Vorsitzende Wilfried Dilger ins rechte Licht rückte und mit Pokalen und Plaketten belohnte. Bei deutschen Meisterschaften hervorragende Platzierungen erreichten in den Wurfdisziplinen Kristina Gehrig, Patrick Werner und Joschua Deckert und im Stabhochsprung Simone Langhirt und Artur Wollert. Alle fünf sind auch bayerische Titelträger. Vordere Plätze auf süddeutscher Ebene erreichten Mira Dold (Stab) und Claudia Sibilski (200 m). In Bayern auf dem Siegertreppchen standen Lucia Volkheimer (Diskus), der Zehnkämpfer Matthias Küsters und die 200m-Staffel mit Kevin Ille, Philipp Neugebauer, Eric Bühler und Andreas Eyring. Als unterfränkische Titelträger ausgezeichnet wurden Eva Baumann, Sina Guckenberger, Alica Fischer, Theresa Kuhn, Lea Michel, Franziska Krieger, Eva Häußler, Lukas Walz, Dominik und Nadja Jammal, Manuel Marko, Markus Schwerdtfeger, Alex und Frank Zehnter, David Weston, Thomas Schäd, Christian und Karen Ettinger, Amelie Seidenspinner, Julia Schwägerl, Maximilian Gerhard, Tilman Göbel, David Löhner, Marius Schmicker, Felix Heginger, Anna und Elisabeth Riepel, Alexandra Lenzen, Stefanie Belzel und Annemarie Volkheimer Von 71 Schulsportmannschaften erreichten 2008 drei vordere Plätze beim Landesfinale. In der Leichtathletik Klasse III/2 kam hier bei den Mädchen die Volksschule Kleinrinderfeld auf Platz zwei (anschließend Rang sieben beim Bodensee-Schulcup) und bei den Jungen die Volksschule Veitshöchheim auf Platz drei. Im Volleyball errangen die Veitshöchheimer Jungs Platz zwei, nachdem sie zuvor das Nordbayerische Quali-Turnier gewonnen hatten. 30.01.2009
| Ein Blick in die Welt der Medizin |
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| Veitshöchheimer Hauptschüler schauten Ärzten der Uniklinik über die Schulter |
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Das Projekt Intus lernten Neuntklässler des mittleren Zweiges der Veitshöchheimer Hauptschule bei einem Besuch der Würzburger Unikliniken kennen.
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Am Ende gab es viel Lob, denn sie konnten selbst viel ausprobieren und haben nach eigener Einschätzung viel gelernt. Der Leiter des interdisziplinären Trainings- und Simulationszentrum (INTUS) Professor Wolfram Voelker ermöglichte den Schülern dabei einen kleinen Einblick in die Welt der Medizin.
Intus ist eine neue Ausbildungs- und Forschungsplattform für operative und therapeutische Verfahren.
Außerdem geht es um die Erprobung neuer Produkte, bei der auch modernste Simulatoren und Trainingssysteme zum Einsatz gelangen, wie Voelker erklärte. So informierte der Professor über Herzinfarkte und demonstrierte das Setzen eines Katheters an einem Simulator.
Das konnten die Schüler dann an einer Übungspuppe selber ausprobieren. Informationen aus dem Bereich Chirurgie gab die Ärztin Dr. Regina Niederle am Beispiel der Schlüsselloch-Operation.
Bei einem Reanimationskurs wurde den Schülern erklärt, was sie in Notfallsituationen tun müssen, um Menschen bei einem Herz-Kreislaufstillstand zu reanimieren. Auch diese lebensrettende Maßnahme konnten die Schüler an Puppen üben.
Interessant für die eigene Berufsfindung waren die Infos von Christine Steinmetz über die Ausbildungsberufe, die mit Mittlerer Reife an der Uniklinik zu erlernen sind wie Kauffrau im Gesundheitswesen oder Feinwerkmechaniker.
Christian Hanshans erläuterte verschiedene Lernprogramme für Medizinstudenten und Ärzte. Zum Schluss teilten sich die Schüler in zwei Gruppen auf. Die erste bekam von einem Arzt an Modellen erläutert, wie man verschiedene Krankheiten erkennt.
An künstlichen Armen konnten die 15-Jährigen dann selbst ausprobieren, wie man Spritzen zum Blutabnehmen richtig setzt. Die zweite Gruppe erkundete derweil die Werkstätten der Computertechnik. Zu guter Letzt stand noch eine Präsentation des Magen-Darm-Spezialisten Dr. Walter Burghardt über gesunde Ernährung auf dem Programm. 14.12.2008 Hauptschüler üben sich als Künstler
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Bereits zum dritten Mal führte die Eichendorff-Hauptschule Veitshöchheim das Projekt „Kids & Kunst“ durch. Die Kinder hatten im Vorfeld die Möglichkeit, sich für verschiedene Workshops einzutragen, je nach Interesse oder Begabung. Die Woche vom 17. - 22. November stand dann ganz im Zeichen der Kunst. Es wurde gemeißelt, getöpfert, gedruckt und vieles mehr. Schüler, die keinen Platz in einem der vielen Angebote fanden, konnten an den kreativen Tagesarbeiten der Klassenlehrer oder Fachlehrer teilnehmen. Die von den Schülern gestalteten Werke, aber auch Exponate von Künstlern wurden am Samstag dem 22. November 2008 als gelungener Abschluss in der Aula der Hauptschule der Öffentlichkeit präsentiert. Die Besucher erwartete eine Vielfalt an künstlerischen Werken. Frau Kutzberger bot Acrylmalerei an, Herr Lang fertigte mit Schülern bemalte Skulpturen aus Ytong, Frau Kolb und Frau Lintl verzierten einen Teil der Außenfassade mit Mosaiken, Frau Kühlbrandt bot in ihrem Atelier die Workshops Speckstein, Tonen und Seifenbälle an. Ebenfalls in ihren Ateliers empfingen Frau Maseizik die Schüler zur Gestaltung von Holzstelen und Frau Grimm zum Töpfern. Weiter fertigten die Schüler in Workshops Keramikobjekte mit Herrn Lautenbacher, Steinskulpturen in Buntsandstein mit Herrn Tomaschewski und mit Frau Möller und Frau Nenzella Keilrahmen mit Serviettentechnik. Frau Schenk und Frau Leibold gestalteten Acrylkugeln, Lampen und Tonfiguren. Die künstlerischen Finger konnten sich die Schüler beim Bau einer Lebkuchenritterburg mit Frau Bandorf-Hanft schlecken und auch die Figuren aus Hefegebäck von Frau Gahn und Frau Vorndran-Miggenrieder luden zum Naschen ein. Ein Team von Schülerinnen und Schülern unter der Leitung von Herrn Arnold besuchte sämtliche Workshops, führte Interviews, schrieb kurze Berichte und machte viele Bilder, die auf der Schulhomepage (www.hauptschule-veitshoechheim.de) betrachtet werden können. Einen Erlös zugunsten des Vereins der Förderer und Freunde der Hauptschule Veitshöchheim e.V. brachte eine Versteigerung einiger Objekte aus dieser Projektwoche. 10.10.2008 Ausbildungsplätze für alle Schüler
Gute Nachricht für die Hauptschule: Die Sozialpädagogin Theresia Öchsner, die Jugendliche auf den beruflichen Einstieg vorbereitet, kann sich seit Beginn des neuen Schuljahres nun ganztägig dieser Aufgabe widmen. 2007 hat sie als Halbtagsbeschäftigte, das vom Hauptschul-Förderverein initiierte Projekt Kompetenz-Werkstatt zur vertieften Berufsorientierung gestartet. Das im Zusammenspiel von Schule, Gemeinde und Betrieben von den Jugendlichen gut angenommene Angebot kann durch die Vollbeschäftigung der Sozialpädagogin wesentlich erweitert werden. Möglich machen dies weitere Finanzmittel aus München, die der Landtag im Nachtragshaushalt zur Verfügung stellte. Der Leiter der Agentur für Arbeit, Eugen Hain, hatte deshalb Landtagsabgeordnete und Betroffene zum Pressegespräch in die Hauptschule eingeladen. Zehn neue ProjekteDie Hälfte der Kosten für die Beschäftigung der Sozialpädagogin trägt weiterhin die Arbeitsagentur aus Bundesmitteln. Die andere Hälfte mussten bisher die Kooperationspartner der Schule, der Förderverein und die Gemeinde, alleine tragen. Wie der bisherige Landtagsabgeordnete Manfred Ach sagte, könne die Agentur für Arbeit in ihrem Bereich zunächst bis 2010 neben den 40 laufenden Projekten nun auch für zehn weitere Schulen die vom Kultusminister angestrebte „vertiefte Berufsorientierung sicherstellen“. Im Raum Würzburg sind dies neben Veitshöchheim und fast allen Stadtschulen auch die Volksschulen in Höchberg, Rimpar, Waldbüttelbrunn, Helmstadt und Gaukönigshofen. Besonders erfreut über die Ausweitung des Angebots zeigte sich Schulleiter Otto Eisner. Er hat nämlich nicht nur die Schulnoten im Auge. Er möchte vielmehr, dass seine Hauptschüler, wenn sie abgehen, den Anforderungen der Ausbildungsbetriebe noch mehr gewachsen sind. Dazu sollen die 45 Achtklässler nach einem Schnupperpraktikum sieben Wochen lang jeden Dienstag zum Praxistag in denselben Betrieb kommen. Öchsner übernimmt dabei die Rolle der Praktikumsmanagerin. Sie soll in dieser Funktion weitere Partnerbetriebe als außerschulischen Lernort gewinnen, eine Betriebsdatenbank aufbauen und die Berufsneigungen der Schüler testen. Hilfe für RisikoschülerWie die Sozialpädagogin beim Pressegespräch sagte, gilt ihre Hauptsorge weiterhin den abschlussgefährdeten Risikoschülern aus den achten und neunten Klassen. Diese Jugendlichen stammen meist aus sozial benachteiligten Familien, sind vielfach schulmüde und haben in ihrem Sozialverhalten Defizite. Schulrat Erwin Pfeuffer hofft, dass durch den Einsatz einer Sozialpädagogin auch Risikoschüler einen Ausbildungsplatz finden. Wie Agenturleiter Hain sagte, habe die Zahl der Arbeitsplätze für Ungelernte in den letzten Jahren erschreckend abgenommen. 07.10.2008 Schulgarten der Hauptschule soll multifunktional genutzt werden
Im Rahmen des Wettbewerbs "Veitshöchheim blüht auf" hat sich der Förderverein der Hauptschule zum Ziel gesetzt, den beim Bau der Freisportanlage 1990 errichteten Schulgarten der Hauptschule zu neuem Leben zu erwecken und ihn einer multifunktionalen Nutzung zuzuführen. Fördervereinsvorsitzender Sigi Hofmann lud Ende September 2008 zur Ortseinsicht ein, um mit Rektor Otto Eißner, Herrn Pfitzer von der Abteilung Landespflege der LWG, Gärtnermeister Sebastian Heller, Hausmeister Volker Wendinger und dem Eigenheimerbund-Vorsitzenden Herbert Mennig eine Bestandsaufnahme zu machen und das weitere Vorgehen abzuklären.Die schulische Nutzung des 1990 modellhaft angelegten Schulgarten ist in den letzten Jahren aufgrund des geänderten Lehr- und Stundenplans der Hauptschule mehr und mehr zurück gegangen. Der Schulgarten hat sich jedoch in den letzten Jahren aufgrund seiner naturnahen Gestaltung zu einer Oase im Grünen mit parkähnlichem Charakter inmitten der umliegenden Bewegungs- und Spielräume entwickelt und bietet sich somit an, nicht nur als Klassenzimmer im Grünen, als Natur-, Sinnes- und Ruhe-Raum, sondern auch als Aufenthaltsraum für die Pausen und in der Freizeit und multifunktional auch außerhalb des Schulbetriebs genutzt zu werden. Konzeptionell kann die Schulgartenarbeit für die fächerübergreifende Arbeit genutzt werden. Sie kann Motivation zum Lesen und Schreiben von Sach- und Gebrauchstexten sein Beobachtungsprotokolle,Tagebücher, Skizzen, Rezepte, Vorgangsbeschreibungen). Weitere sachunterrichtliche (soziale und historische) Zusammenhänge können erschlossen werden (Landwirtschaft früher und heute, Beruf des Bäckers, Erzeugung von Nahrungsmitteln, Bestandteile und Zubereitung von Mahlzeiten, gesunde Ernährung). Neben dem Verstehen biologischer Sachzusammenhänge können die Kinder im Schulgarten Grunderfahrungen (Jahreszeitenrhythmus) sammeln und vertiefen und lernen, dass und wie Vorgänge im Naturhaushalt vom Menschen beeinflusst werden können. Der Schulgarten bietet einen geeigneten Rahmen für Kinder, eigene Informationen und Materialien zum jeweiligen Thema einzubringen. Ursprünglich wurde im Schulgarten für jede Klasse eine Gemüsegartenfläche angelegt. Für Schulgartenarbeit für jede Klasse wie auf dem gestellten Bild zu sehen, lässt jedoch der Lehrplan der Hauptschuledem keinen Raum mehr. Bei der Ortseinsicht bestand Übereinstimmung, dass die in drei Sektoren angeordneten Nutzgarten-Beetflächen in dieser Größenordnung für den Schulbetrieb überdimensioniert sind, deshalb mehr und mehr verwildern. Vorgeschlagen wird: Die Beet-Nutzflächen werden bis auf 3 Nutz-Beete am Rand zum Säen, Ernten und Verarbeiten von Kräutern und Gemüse reduziert (davon eines als Kräuter-Hochbeet) Die Restflächen werden mit Rasenpflaster befestigt (ca. 105 m²) und mit 3 Sitzpodesten und 7 Muschelkalkblöcken mit Holzauflagen ausgestattet. (ermöglicht Nutzung als Ruhe-Raum, in denen sich Schüler in kleinen Gruppen treffen können. Sitzgelegenheiten und Nischen bieten Platz für ungestörte Kommunikation. Die neue Rasenpflasterfläche kann zusammen mit der bestehenden vor der Hütte als Einheit für schulische und außerschulische Veranstaltungen (z.B. auch Konzerte, Freiluft-Theater oder Schulfeste u. a.) genutzt werden. Wasseranschlussstelle muss verlegt werden. Stromanschluss sollte geschaffen werden (auch um Illumination in den Abendstunden zu ermöglichen). Zur Begrenzung und Abschirmung ist am südlichen Rand zum Eingang hin ein Beerenobst-Spalier vorgesehen. Die beiden Wiesenflächen zu beiden der Seiten der Rasenpflasterflächen möchte der Förderverein Künstlern für Skultpturen im Rahmen des Projekts "Kids und Kunst" zur Verfügung stellen. Den Aufwand für die Umgestaltung schätzt Herr Pfitzer auf ca. 14.000 € (ohne Beleuchtung und Stromversorgung und Instandsetzung Hüttendach und Pergola). 07.08.2008 Veitshöchheim: Ein Sprungbrett für Real- und Hauptschüler Hauptschule Veitshöchheim: 43 schafften die mittlere Reife und 19 den Quali
Stolz auf das, was seine Entlass-Schüler in den vergangenen Wochen geleistet haben, war Rektor Otto Eisner bei der Abschlussfeier der Hauptschule Veitshöchheim. Besonders freute ihn, dass von den 43 Schülern der beiden zehnten M-Klassen, die heuer alle an seiner Hauptschule den mittleren Schulabschluss schafften, 16 mit der Note 2 oder besser abschlossen. 13 von ihnen wechseln so auf die Fachoberschule (FOS), drei gar in eine Gymnasiums-Übergangsklasse. Alle anderen haben laut Schulleiter eine qualitativ hochwertige Ausbildung in Handwerk, Industrie und Dienstleistungsbereich in petto. Aber auch die 19 Schüler aus den Regelklassen, die den Qualifizierenden Hauptschulabschluss erreichten, konnten größtenteils bereits eine Ausbildung vor allem im Handwerk und im Einzelhandel finden. Eisner verhehlte aber auch nicht, dass es für die 13, die dieses Ziel nicht erreichten, schwer sei, eine Lehrstelle zu finden. Diese müssten nun entweder die neunte Klasse wiederholen oder eine berufliche Weiterbildungsmaßnahme in Anspruch nehmen. Der Rektor versäumte es nicht, all denen zu danken, die sich als Theaterspieler, Streitschlichter oder als Mitglied der Sportmannschaften über den Unterricht hinaus einsetzten. Als Prüfungsbeste beim Mittleren Abschluss zeichnete der Schulleiter die Veitshöchheimer Marcel Heidingsfelder und Timo Schrüfer sowie Samantha Schäffer aus Güntersleben aus. Erfolgreichste Hauptschüler beim Qualifizierenden Abschluss waren die Veitshöchheimer Ruth Rueda Hauck und David Pfister sowie Marcel Weid aus Thüngersheim. Der Thüngersheimer Bürgermeister Markus Höfling wünschte den Jugendlichen stellvertretend für die Bürgermeister des Schulverbandes alles Gute und viel Erfolg für ihren nächsten Lebensabschnitt.
15.06.2008 Der Bürgermeister geriet ins Schwärmen Unter dem Motto „Sommer, Strand, Meer“ servierten Prüflinge der beiden neunten Abschlussklassen an der Veitshöchheimer Hauptschule ein geschmackvolles Menü.
Veitshöchheim (gz) Unter dem Motto „Sommer, Strand, Meer“ servierten Prüflinge der beiden neunten Abschlussklassen an der Veitshöchheimer Hauptschule ein geschmackvolles Menü. Bürgermeister Rainer Kinzkofer war auf Einladung der Hauswirtschaftslehrerinnen Renate Gahn und Monika Bandorf-Hanft zum Probieren gekommen. Sein Urteil: „Hervorragend“. Das Fach Hauswirtschaft erfreut sich an der Hauptschule auch beim männlichen Geschlecht großer Beliebtheit. Unter den 18 Prüflingen, die in der modernen Schulküche an drei Tagen in zweieinhalb Stunden nach gezogenen Rezeptkarten eigenständig eine Menüfolge kreieren mussten, waren auch acht Jungs. Neben Kenntnissen über eine gesunde Ernährung lernen die Schüler zur Berufsvorbereitung auch wie beispielsweise ein Brunch organisiert oder Arbeitsabläufe rationell und kostensparend gestaltet werden. Wie die Lehrerinnen der beiden neunten Abschlussklassen berichteten, sieht es heuer leider sehr schlecht aus, was die Berufsaussichten betrifft.
15.06.2008
Klassenrat hilft bei Konfliktbewältigung
| Die guten Erfahrungen mit der Jugendsozialarbeit an Schulen an sechs Landkreis-Schulen macht den Verantwortlichen Mut. Der Jugendhilfeausschuss beschloss, diese wichtige Arbeit durch einen Kooperationskreis zu fördern und weiterzuentwickeln. |
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| Die guten Erfahrungen mit der Jugendsozialarbeit an Schulen an sechs Landkreis-Schulen macht den Verantwortlichen Mut. Der Jugendhilfeausschuss beschloss, diese wichtige Arbeit durch einen Kooperationskreis zu fördern und weiterzuentwickeln. Dazu trafen sich die Schulleiter, die Sozialarbeiter, die Träger der Schulen und Verantwortliche des Jugendamtes. Derzeit gibt es im Landkreis sechs Schulen mit Jugendsozialarbeit, die von Landkreis und Staat gemeinsam finanziert wird: die Förderschulen Höchberg und Veitshöchheim sowie die Hauptschulen Ochsenfurt, Veitshöchheim, Gaukönigshofen und Höchberg. Zwei neue Bewerber sind die Hauptschulen in Gerbrunn und Waldbüttelbrunn. Beim Erfahrungsaustausch profitierten die Neuen besonders von den Erfahrungsberichten aus der Rupert-Egenberger-Schule. Hier läuft die Sozialarbeit bereits im zehnten Jahr äußerst erfolgreich. „Die enge Zusammenarbeit zwischen Schul- und Sozialpädagogen bei unterschiedlichen Aufgabenstellungen erfordert am Anfang viel Zeit, gegenseitiges Wissen voneinander und Vertrauen“, so Konrektorin Petra Walpuski. Kreisjugendpfleger Stephan Junghans vermittelte die Methode „Klassenrat“, bei der es um Konfliktbewältigung und gemeinsame Lösungsfindung der Schüler geht. Außerdem erklärte er weitere Methoden der pädagogischen Arbeit, wie zum Beispiel das „Ganze Haus“, bei dem es um Selbstsicherheit und ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit geht. Marlies Juchoff, Rektorin an der Hauptschule Gerbrunn, wünscht sich vor allem „authentische Erziehungspersonen, die von den Jugendlichen angenommen und akzeptiert, aber auch respektiert werden.“ Hermann Gabel, Leiter des Amtes für Jugend und Familie, räumte den Neuanträgen aus dem Landkreis gute Chancen ein. Im Landkreis Würzburg gibt es neben dem Landkreis Hassberge die meisten Projektstandorte in Unterfranken. Außerdem fördert der Landkreis auch unabhängig von der staatlichen Förderung. |
30.03.2008
Schüler der Hauptschule sollen praxisnah ans Berufsleben herangeführt werden
An der werden zurzeit zehn Regelklassen mit 204 Schülern und fünf M-Klassen mit 117 Schülern unterrichtet. Um Schüler und Eltern im Berufswahlprozess zu stärken, knüpfte die Schulleitung ein ganzes Netz aufeinander bezogener Maßnahmen.Dem Ziel, die Schüler praxisnah auf das Berufsleben vorzubereiten, diente auch der kürzlich erstmals zusammen mit dem Förderverein durchgeführte Berufsinformationstag (BIT). 160 von 219 Schülern der Klassen sieben bis neun nutzten mit ihren Eltern das Angebot, sich von elf Betrieben in 25 Vorträgen ein Bild von Berufen zu machen, die mit Abschlüssen der Hauptschule erlernt werden können. Die intensive Information über Inhalte und Voraussetzungen für bestimmte Berufe sollte die Jugendlichen in die Lage versetzen, ihre Neigungen und Fähigkeiten zu erkennen und bei der Berufswahl eine gewisse Zielsicherheit zu erhalten. Besonders bei den Schülern gefragt waren metallverarbeitende Berufe sowie Hauswirtschafts- und Pflegeberufe. Auf der anderen Seite brauchen Firmen und Institutionen verstärkt qualifizierten Nachwuchs. Innungsobermeister Peter Killinger: „Wir suchen händeringend qualifizierte Arbeitskräfte. Die finden wir in der Hauptschule.“ Personalchef Franz-Martin Lauter von KBA Metronic, dem Ausbildungspakt-Partner der Hauptschule Veitshöchheim, versicherte: „Wir bieten jedem Veitshöchheimer Hauptschüler, der bei uns gelernt hat, eine Stelle.“ So konnten bereits Kontakte hergestellt und der Austausch mit Ausbildern gepflegt werden. Der Rektor der Hauptschule, Otto Eisner, und Bürgermeister Rainer Kinzkofer dankten den beteiligten Betrieben Namentlich sind das: Autoforum Häfner, Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau, Bernadettes Haarstudio, Clara-Oppenheimer-Schule, KBA-Metronic AG, Autohaus Keller, Malerbetrieb Killinger, Koenig & Bauer AG, Lurz Metallbau und Konstruktionstechnik, Schreinerei Labisch und VS Logistics Warehouse GmbH. 30.03.2008 Kreative Hauptschüler
Veitshöchheim (gz) „Sport verbindet – Miteinander ohne Grenzen“ so hieß heuer der internationale Malwettbewerb der VR-Banken, an dem sich auch 150 Schüler aus den fünften bis neunten Klassen der Hauptschule Veitshöchheim beteiligten. Groß war die Freude bei den Jahrgangsstufen-Besten Fabian Erdle, Marcel Heidingsfelder, Tanja Hausknecht, Elias Brune und Sabrina Wendinger, denen Gabriele Wenker (rechts) von der örtlichen VR-Bank jeweils als ersten Preis einen Sport-Rucksack verleihen konnte. Für die zweiten Sieger gab es einen Basketball, für die Drittplatzierten ein Beachballset sowie Trostpreise für alle übrigen Teilnehmer. Mit den Schülern freute sich auch Rektor Otto Eisner (Zweiter von rechts).
01.02.2008 UWG spendet 1000 Euro
Veitshöchheim (gz) Alfons Pfannes (Zweiter von links), Vorsitzender der Unabhängige Wählergemeinschaft – Freie Wähler Veitshöchheim, überreichte bei der Wahlauftaktveranstaltung der Vereinigung im Gasthaus „Blaue Traube“ gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Rosa Wittstadt und dem UWG-Fraktionssprecher und Gemeinderats-Spitzenkandidaten Winfried Knötgen (Zweiter von rechts) einen Scheck über 1000 Euro an Sigi Hoffmann (rechts). Er ist Vorsitzender des Vereins der Förderer und Freunde der Eichendorff Volksschule Veitshöchheim. Mit dem Zuschuss will die UWG die Personalkosten für eine Diplom-Sozialpädagogin fördern, die Hauptschülern den Übergang ins Berufsleben erleichtert. Das Geld stammt aus dem Budget für Wahlwerbung.
15.01.2008 Seit 25 Jahren dabei!
Sein 25. Jubiläum im öffentlichen Dienst feierte der gebürtige Veitshöchheimer Volker Wendinger. Seit Mitte 1998 betreut der leidenschaftliche Fan der Münchener Löwen als Hausmeister auch die neue Dreifachturnhalle mit Lehrschwimmbecken und seit Januar 1999 die gesamte Eichendorff-Grund- und Hauptschule mit insgesamt 700 Schülern. Den Jubilar zählt Bürgermeister Rainer Kinzkofer zu seinen wertvollsten Mitarbeitern, der seinen großen Verantwortungsbereich im Schul-Sportzentrum im Spannungsfeld zu Schülern, Lehrern und Leistungs- und Breitensportlern äußerst zuverlässig und eigenständig versehe. Zu seinem Jubiläum gratulierten Bürgermeister Rainer Kinzkofer (links) und Personalratsvorsitzender Stefan Oppmann (rechts).
20.12.2007
| Fischertechnik sponsert Veitshöchheimer Hauptschule |
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| Die Veitshöchheimer Hauptschule firmiert seit einigen Jahren schon als „Technik-Akademie Bayern“ der Lehrmittelfirma LPE nicht zuletzt wegen der hohen Kompetenz ihres Fachlehrers Hermann Weininger. |
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Der Fachleiter ist auch für die Fischertechnik GmbH ein gefragter Experte, hat er doch erst jüngst zur Unterrichtsgestaltung ein diktaktisches Begleitbuch für deren neuen „Robo Explorer-Baukasten“ erstellt. Weininger verzichtete dabei bewusst zugunsten seiner Schule auf ein Honorar. Im Gegenzug übergab nun Hartmut Knecht, Leiter der Fischertechnik- Entwicklung und –Produktion Werkkästen für den Schulunterricht im Wert von über 2000 Euro. Knecht lobte Weiningers Arbeit. Ihm sei es in seinem in sechs Sprachen übersetzten Begleitbuch gelungen, eine reichlich komplizierte Materie verständlich und didaktisch sehr gut zu konzipieren. Die Roboter, die mit Robo-Explorer konstruiert werden können, "begreifen" ihre Umwelt durch Helligkeitssensoren und Taster. Damit können sie beispielsweise einer Lichtquelle folgen und Hindernisse erkennen. Und darauf so reagieren, wie der Programmierer es wünscht. Durch die großzügige Fischertechnik-Spende werden nun laut Weininger auch seine Hauptschüler im Fach „Technik und Handwerk“ in die Lage versetzt, durch eigenes Tun einen vertieften Einblick in die Berufsfelder Mechanik, Elektrik, Pneumatik und Steuerungstechnik zu erhalten. Mit den Roboter- und Pneumatikkästen lassen sich industrielle Anlagen aufbauen und die Steuerung mit dem PC erlernen. Enthalten sind darin auch acht Startersets wie beispielsweise eine Ampel, eine automatische Türe oder eine Garagenschranke aus dem Berufsfeld der Mechatronik. Es können aber auch eigene technische Anlagen entworfen, gebaut und mit dem PC in Betrieb genommen werden. Ziel ist ein Industriepark OBO EXPLORER Besonders freut sich Weininger, dass er nun im Schul-Werkraum über den Baukasten „Robo Mobile set“ verfügen kann. Das Einstiegs-Set beinhaltet nämlich alle Komponenten, um schon einen autonomen mobilen Roboter bauen zu können, der seine Umwelt durch Sensoren erkennt und mit einem bestimmten Verhalten reagiert. Damit das funktioniert, sind neben den Bauelementen von Fischertechnik, aus denen der Roboter gebaut wird, auch ein PC notwendig, auf dem die Software läuft, mit dem der Roboter programmiert werden kann. Kernstück ist das sogenannte "Interface" am Roboter, das im Gegensatz zu den LEGO-Baukästen eine Funktionsvielfalt ermöglicht. Denn neben der Verbindung zum PC, damit die Programme, die das Verhalten des Roboters bestimmen, auf den Roboter übertragen werden enthält es gleich ein Dutzend Eingänge für Sensoren und vier Ausgänge für Motoren, Lampen oder Summer. Sobald ein Sensor ein Hindernis feststellt, reagiert ein Motor, um etwa den Roboter rückwärts fahren zu lassen. Wie Weininger sagt, ist die Programmiersprache Robo Pro auf dem PC grafisch orientiert und recht leicht verständlich. Die Programme können per USB oder seriellem Kabel auf das Interface am Roboter übertragen werden. Dort können sie wahlweise im Flash-Speicher abgelegt werden, so dass sie auch bei Stromabschaltung des Roboters erhalten bleiben und nicht jedes mal neu vom PC überspielt werden müssen. Die Möglichkeiten, die in diesem System stecken, sind für den Fachlehrer praktisch unbegrenzt. Denn das Fischertechnik-Interface lasse sich mit Erweiterungsmodulen so ausbauen, dass damit 16 Motoren und an die 40 Sensoren angesteuert werden können. Künftigen Roboter-Projekten sind daher laut Weininger eigentlich nur zwei Grenzen gesetzt: die eigene Kreativität - und die Anzahl der vorhandenen Bauteile. Weininger hat sich deshalb das Ziel gesetzt, in der Schule mit der qualitativ hochwertigen, langlebigen und praktisch "unkaputtbaren" Fischertechnik nach und nach einen richtigen Industriepark aufzubauen. Bildbeilage: Große Freude in der Hauptschule über eine großzügige Spende der Firma Fischertechnik. Im Bild v.r.n.l. Hartmut Knecht, Leiter der Fischertechnik-Entwicklung und –Produktion, Bürgermeister Rainer Kinzkofer als Vertreter des Schulaufwandsträgers, Fachlehrer Hermann Weininger und Rektor Otto Eisner. 2.10.2007
| Hauptschule Veitshöchheim auf der EMO 2007 in Hannover |
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| Vom 17. - 22. September 2007 vermittelten VDW und DMG Trainings-Akademie mit 24 weiteren Kooperationspartnern auf rund 1.200 qm2 in Halle 25, Stand C03, Technik live. Im Rahmen der Berufsfindung lud die Firma Gildemeister 36 technikinteressierte Schüler und Schülerinnen aus den 8., 9. und 10 Jahrgangsstufen der Hauptschule Veitshöchheim am 21. September zur größten Maschinenbaumesse nach Hannover ein. |
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In einer Sonderschau – „Jugend“ zeigten sie Werkzeugmaschinen und Roboter in Aktion, präsentierten ihre Leistungen und Angebote für den Nachwuchs. IHK und Agentur für Arbeit informierten über den Einstieg in Ausbildungsberufe. Aussteller, Ausbilder, Auszubildende und Berufsanfänger standen unseren Schüler Rede und Antwort. Videoclips und Filme rundeten die Sonderschau ab. Ausbildungsplätze, Praktika und Angebote für Schulabgänger wurden vor Ort durch "KIM - Karriere im Maschinenbau", das Internetportal des VDMA, vermittelt. Alle Firmen legten großen Wert auf praxisorientierte Information. So konnten z. B. die Teilnehmer ersten Erfahrungen in der Programmierung einer CNC-Maschine gewinnen oder eine technische Zeichnung am Computer erstellen. Besonders unsere weiblichen Teilnehmer konnten feststellen, dass ein technischer Beruf – und gerade das Berufsfeld Maschinenbau auch ihnen Perspektiven für eine Berufsausbildung und späteren Beruf bieten.
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