Begegnungen verschiedener
Generationen fördern, das ist nicht nur das Ziel eines Mehrgenerationenhauses,
sonder auch der Name eines Projektes der Eichendorffschule Veitshöchheim.
Elf Schüler der neunten
Klasse des Sozialen Zweiges der Hauptschule setzten das Motto jetzt in die Tat
um und waren mit ihrer Lehrerin Monika Bandorf-Hanft zu Gast in der
Caritas-Tagespflege St. Gregor in Güntersleben, unter dem Dach des
Mehrgenerationenhauses.
Ziel des Projektes ist es,
die jungen Menschen für die ältere Generation zu sensibilisieren.
Gerade in der heutigen Zeit, in der es so etwas wie Mehrgenerationen-Familien
immer seltener gibt, sei dies immens wichtig. Denn nur Kommunikation
miteinander statt nur übereinander sowie gemeinsame Tun bringt die Generationen
einander näher und lohnt sich so für beide Seiten.
Daneben dienen derartige
Projekte sowie das Kennenlernen unterschiedlicher Einrichtungen und
Arbeitsfelder natürlich auch der Berufsfindung sowie der Ausbildung sozialer
Kompetenz.
Dass sie letztere in hohem Maße haben, bewiesen die Schüler, die einiges für
ihren Besuch bei den Senioren vorbereitet hatten.
So wurden Adventsgeschichten
vorgelesen, Gesellschaftsspiele gespielt, Strohsterne gebastelt und
Weihnachtslieder gesungen – mit der Gitarre unterstützt durch den
Klassenlehrer, Herrn Kaiser, der seine Praktikantin Denise Müller besuchte.
Dafür hatten die verantwortlichen Mädchen sogar eigens ein Liederbuch
gebastelt.
Im Anschluss backten Jung und
Alt gemeinsam Plätzchen – und naschten in trauter Einigkeit auch postwendend
das ein oder andere davon.
Dass solche Kontakte durchaus ein erster Einstieg in die Berufswahl sein
kann, beweist die Tatsache, dass Denise Müller, eine Schülerin der 8. Klasse in
der Tagespflege derzeit ein Langzeitpraktikum absolviert.